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Auf dieser Seite informieren wir Sie regelmäßig über Dinge, die Sie wissen müssen!

Verjährungsfrist 2018

Mit Ende eines Jahres verfallen viele finanzielle Ansprüche!

Mit Ablauf des Kalenderjahres 2018 verjähren z.B.:

--Ansprüche aufgrund von Lieferungen und Leistungen

--Ansprüche aus Miete und Pacht, einschließlich Nebenkosten

--Ansprüche aus Kaufpreiszahlung

--Ansprüche aus rückständigen Zinsen

--Ansprüche des täglichen Lebens gem. § 195 BGB aus 2018

Die Zeit läuft! Wenn Sie kein Geld verschenken wollen, sollten Sie möglichst schnell

HANDELS-INKASSO-MANAGEMENT mit dem Einzug Ihrer Forderungen beauftragen (spätestens jedoch bis zum 01. Dez. 2018).

"Eine normale "Mahnung" reicht nicht!

Verjährung am 31. Dezember, das ist alle Jahre wieder dasselbe Lied, welches nichts mit Silvester zu tun hat. Mit dem Neujahrsfeuerwerk gehen auch viele Ansprüche in die Luft.

Wenn Sven H. noch für Arbeiten eines Handwerkers oder den Kauf eines Fernsehapparates Rechnungen aus dem Jahre 2015 zu begleichen hat, dann feiert er möglicherweise den Jahreswechsel besonders fröhlich; denn dann ist der Anspruch auf solche Zahlungen "verjährt". Hierfür gilt nämlich eine Frist von drei Jahren. Dass heißt: Sven H. kann zwar 2018 noch Rechnungen aus 2015 bezahlen, er muss es aber nicht mehr!

Mit anderen Worten: Er kann 2019 die "Einrede der Verjährung" erheben und bleibt dann ungeschoren - unabhängig davon, ob die Forderung des Handwerkers oder Händlers rechtmäßig besteht. Das gilt auch dann, wenn noch Rechnungen von Freiberuflern - etwa einem Arzt oder Rechtsanwalt - offen sind. Auch rückständige Lohn- oder Gehaltsforderungen aus 2015 verjähren am 31.12.2018, ebenso Mietzahlungen, Unterhaltsleistungen und Beiträge an Vereine.

Nun gibt es ja nicht nur Leute, die Rechnungen zu begleichen haben. Bis Silvester 2018 kann es für sie lohnen, sich intensiver um offene Forderungen zu kümmern.

Zum Jahresschluß können sie dafür sorgen, dass zumindest die Verjährung "unterbrochen" wird, zum Beispiel dadurch, dass der Schuldner die Forderung anerkennt!

 Clevere Geschäftsleute sichern sich eine Anerkennung der rückständigen Summe zum Beispiel dadurch, dass sie eine Mahnung schicken, die einen zu hohen Betrag ausweist. Kommt darauf vom Schuldner beispielsweise die (schriftliche) Antwort, dass der Rückstand statt der geforderten 800 € nur 625 € betrage, dann ist das die gewünschte Anerkennung der Schuld - genauso, als wenn eine à-conto-Zahlung geleistet würde!

Die Folge daraus ist: Die Verjährungsfrist beginnt erneut, läuft also nicht zum Ende des Jahres 2018 ab. Die "drei Jahre" setzen dann aber nicht erst am Jahresende ein, sondern unmittelbar am Tag der Unterbrechung der Verjährungsfrist.

Ansonsten: Eine normale Mahnung reicht nicht aus, um zum Ziel zu kommen.

Reagiert der Schuldner nicht darauf, so kann der Anspruch von ihm im neuen Jahr dennoch abgewehrt werden.

                                   Sicherer ist ein gerichtlicher Mahnbescheid

Oder es wird vor dem Amtsgericht geklagt, was natürlich vor dem 1.1.2019 geschehen müsste. Hierdurch wird die Verjährungsfrist "gehemmt" ("angehalten") - maximal sechs Monate lang. Sie läuft danach (etwa nach erfolglosen Verhandlungen) weiter,  beginnt also nicht neu.

Aus Vereinfachungsgründen beginnen die Verjährungsfristen im Regelfall am Ersten des folgenden Kalenderjahres!

Es gibt auch noch eine 30jährige Verjährungsfrist, etwa für Herausgabeansprüche aus Eigentum, aus familien- und erbrechtlichen Ansprüchen, ferner aus gerichtlich rechtskräftig festgestellten so genannten titulierten Ansprüchen".

Bericht: WESER-KURIER, Wolfgang Büser

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